Compressed Air Knowledge (AT)

Bohrer- und Fräskopfkühlung mit Druckluft

Geschrieben von Maria Romero | 03.06.2020 08:10:35

Die Entscheidung einen neuen Kompressor zu erwerben ist langwierig und muss gut geplant werden. Die Kosten in das Investitionsbudget aufgenommen und genehmigt werden. 

Warum nicht einen Schritt zurückgehen und die Anwendungen von Druckluft abseits des Betriebes der Maschinen, Zylinder etc. eruieren und analysieren. Das ist auch die Aufgabe von Silvent Beratern.

Energieoptimierung und Lärmreduktion sind für jeden Geschäftsführer, Produktionsleiter, Prozessverantwortlichen, Konstrukteur, Instandhaltungsleiter oder Maschinen-Verantwortlichen interessante und bedeutende Themen. Ganz abgesehen von den gesetzlich vorgeschriebenen Normen und Richtlinien.

Kundeninteresse und Kundentermine ermöglichen diese Bereiche aufzuzeigen und im Idealfall zu optimieren. Kreativität ist eine großartige Gabe; Anforderungen im Arbeitsalltag um die Produktion zu optimieren oder am Laufen zu halten werden schnell und oft unter Zeitdruck erledigt. So entstehen Lösungen mit dem Equipment, welches man auf Lager zur Verfügung hat: Hydraulikrohre, Kupferrohre, Wasserdüsen, Kunststoffequipment.


Kühlung mit Silvent Druckluftdüsen

Kühlung von Bohrer oder Fräsköpfen durch Druckluft mittels einer Kunststofflösung während des Prozesses wird oft im Betrieb gesehen. Es kann gefährlich werden, wenn diese Anwendung mit mehr als 5 Bar betrieben wird, da sich die Kunststoff-Düse (offenes Rohr) aus der Schlauchverankerung lösen und einen Mitarbeiter dadurch verletzen könnte. Deshalb ist es wichtig, eine sichere Druckluftdüse zu verwenden.

Unter Einbeziehung vieler Rückfragen bei Kunden und deren Feedback, jahrelange Erfahrung von unserer Technik entstehen immer wieder Produktneuheiten und Produktadaptionen. 

Ein Beispiel dafür ist der neue Metall-Flexblow-Schlauch mit einem Kupferrohr im Innenbereich, welcher die wiederholte gezielte Biegsamkeit ermöglicht. Die Metallhülle ist extrem formstabil und langlebig. Verfügbar in allen gängigen Anschlussgrößen. Dieses Produkt hat sich aus dem bestehenden Flexblow Schlauch, der mit Kunststoff ummantelt ist entwickelt.

Dieser Metall-Flexblow-Schlauch wurde bei einigen Kunden schon erfolgreich installiert. Der Druck kann mittels eines Druckreglers meist auf 4 Bar reduziert werden. Das 4 mm offene Rohr durch die Düse X01 ersetzt und mit dem Flexblow Schlauch (500 mm) leicht und schnell installiert werden. 

Beim Fräsen und Drehen entstehen extrem heiße Späne, die beim Zurückspringen von Werkstücken auf den Kunststoffschlauch immer wieder Löcher verursachen und somit ist die Dichtheit nicht mehr gewährleistet. Luft kann dadurch ausgetreten und die Kühlung ist nicht mehr ausreichend.

Mit dem Silvent Metallschlauch entfällt die wiederkehrende Umrüstung auf einen intakten Kunststoffschlauch. Zeiteinsatz und Arbeit kann auf wesentlichere Dinge gerichtet werden. Weiterer Instandhaltungsbedarf entfällt. Es entsteht kein unnötiger Kunststoffmüll.

Durch die wesentlich gezieltere Abblasung zur Kühlung mit der Multi-Laval-Düse gehen wir weiteres davon aus, dass die Lebensdauer der teuren Bohr- und Fräsköpfe verlängert wird, was dem Kunden zusätzliche Kosten einspart. Wo gibt es Produkt- Lösungen mit so vielseitigen Vorteilen?

Das Potential der Energieeinsparung und der Lärmreduktion bei der Nutzung von Druckluftdüsen wurde hier nebenbei bemerkt außen vorgelassen, da wir das in unserem Blog „5 Gründe für den Einsatz von Druckluftdüsen beim Abblasen mit Druckluft“ bereits beschrieben haben.